Mit Worten malen – Das Vorwort

Kurze Momente des Lebens.

Malen. Ich möchte mit Worten malen. Bunte Bilder, einfarbige Bilder. Fröhliche und nachdenkliche Bilder. Momentaufnahmen wie ein Foto, wie eine kurze Filmsequenz. Ich möchte diese Momente dehnen, um sie im Kopf beim Lesen, beim Zuhören dreidimensional werden zu lassen. Ich möchte die Zeit raffen, um Wichtiges zu unterstreichen. Ich möchte die Sinne ansprechen, um hören, riechen, tasten, schmecken,  sehen, spüren zu können.

Ich möchte auch Bilder malen, die zum Nachdenken anregen sollen. Dabei kommen auch Erinnerungen auf. Erinnerungen an ganz kurze Momente. Erinnerungen, die durch Begegnungen und Situationen hervorgerufen werden, für einen kurzen Moment wieder aufleben, bevor sie im Speicher des Gehirns wieder säuberlich eingeräumt werden.

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Liebe Leser,

dieser Blog bekommt dreimal pro Woche eine neue Geschichte,  dienstags, donnerstags und am Sonntag, jeweils um 19:52h. Dieser Blog ist leise und liest sich nicht in Sekunden. Dieser Blog ist kein Social Media, er braucht ein wenig Zeit.  Es wird keine Fotos geben, die Bilder sollen von selber entstehen. Und, ich freue mich, liebe Leser, und natürlich liebe Leserinnen, über Eure Kommentare.

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Eingekuschelt

Im Gewirr eines wild wuchernden, sehr stacheligen Weißdornbusches, der nun seinen Herbstschnitt bekommt, ein kleines und nun leeres Vogelnest entdecken. Es ist in einer Astgabel verankert, aus der drei dicke Äste wachsen und das Nest sicher halten. Darüber viele kleine Zweige, die ein schützendes Dach bilden. Leider müssen diese Zweige der unbarmherzigen, aber notwendigen Beschneidung weichen, was den Blick auf das Nest freigibt. Das Nest ist kunstvoll geflochten. Kein einziger Zweig stört das Innere, steht hervor oder davon ab. Die Aushöhlung ist kreisrund. In einer sehr regelmäßigen Schichtung wird das Vogelkükenbett von innen nach außen immer dicker. Noch hängen kleine, weiche Federchen darin fest. Fast möchte man ein Vogelküken sein, um sich einmal dort reinzukuscheln und wohlzufühlen.

Warten

Bei einem Filmfest im Foyer darauf warten, dass man Einlass in bekommt. Die vorherige Vorstellung ist noch nicht beendet, es wird wohl im Saal noch angeregt über den vorangegangenen Film diskutiert.

Sich also in einen Sessel setzen, die Augen schließen, einfach warten. Im Brabbeln der anderen wartenden Kinobesucher eine angenehme Hintergrundmusik finden. Keinen Zeitdruck nach hinten haben, weder Hunger, noch Durst. Es ist angenehm warm, der Sessel bequem. Zeit haben, um Menschen zu beobachten, die sich teils ruhig, teils angeregt unterhalten. Manche warten auch einfach nur, ohne etwas zu tun. Es gibt hier im Souterrain keinen Netzempfang, weswegen die Besucher sich selber und ihren Nachbarn und Begleitern ausgeliefert sind. Niemand wird durch die Nachrichten aus der großen weiten Welt abgelenkt.

Dann amüsiert und schmunzelnd einen Besucher beobachten, der von einem Fuß auf den anderen tritt, immer wieder entrüstet den linken Arm hebt, auf die Uhr schaut, unwirsche Laute von sich gibt und dann ruft, es könne sich ja jetzt nur noch um Stunden handeln.

Autopanne

Dieser Moment, an dem man nur kurz, ganz kurz die Augen schließt. An dem der Blutdruck steigt, man die Zähne zusammenbeißt und Luft durch die Zahnzwischenräume hörbar einzieht. An dem man die Hände ins Lenkrad verkrampft…

Das Auto ist zum Bersten vollgepackt. Hinter dem Auto ein Anhänger mit all den Habseligkeiten und Möbeln eines WG-Zimmers, die sich in ein paar Jahren Ausbildung so angesammelt haben. Aufgrund der Witterungsbedingungen ist man schon so spät losgefahren, dass man in die Dunkelheit geraten ist. Die Autobahn ist zum Glück nicht sehr voll.

Ein leichter Ruck geht durch das Auto, als wäre man über eine ganz sanfte Welle in der Straße gefahren. Das Auto verlangsamt. Man drückt auf das Gaspedal – Vergeblich, es kommt nichts, gar nichts. Der Motor verstummt, das einzige Lebenszeichen des Autos sind die Anzeigelichter am Armaturenbrett, die aufleuchten. Das Auto läuft langsam aus, man steuert den Standstreifen an und denkt sich nur noch: Nein! Warum? Und warum ausgerechnet an diesem verdammten, gottverlassenen Abschnitt der Autobahn!

Die Frau in Lila.

Sie tritt hinaus aus dem Haus in die Kühle des jungen Herbsttages. Die Sonne blinzelt zwischen den Ästen der Bäume hindurch. Es ist Sonntag, acht Uhr morgens. Fast mag sie die Autotür nicht zuschlagen aus Furcht, jemanden unsanft zu wecken. Bei einem alten Auto machen Türen und Kofferraum nun mal etwas mehr Lärm, bis sie geschlossen sind. Leise fährt sie an.

Die Hauptstraße des Dorfes führt auf der einen Seite an einer Pferdewiese entlang. Auf ihr stehen ein paar Pferde, sie ruhen noch. An dem der Wiese zugewandten Straßenrand läuft eine Frau mittleren Alters entgegen der Fahrtrichtung. Sie ist mit einem eleganten, leuchtend lilafarbenen Overall, einem dünnen grauen Jäckchen, einer Abendtasche und recht hochhackigen, der Situation nicht gerade angemessenen Schuhen gekleidet. Während sie erstaunlich schnell läuft, tippt sie etwas in ihr Handy ein.

200 Meter weiter steht ein Haus. Es ist ein etwas größerer, sogar recht stattlicher, moderner Bungalow. In der Einfahrt zum Grundstück steht ein Mann. Sein weißes Hemd mit offenem Kragen hängt ihm aus der schwarzen eleganten Hose. Hosenträger baumeln ihm rechts und links vom Hosenbund längs der Oberschenkel herab. Sein ergrautes Haar ist zerknautscht, die Hände hat er in den Hosentaschen vergraben. Er schaut der Frau hinterher, regt sich aber nicht. Sein Blick scheint ins Leere zu gehen.

Dankbar sein

Den Wecker morgens früher stellen, beim Wecken den Snooze-Knopf drücken und ein sanftes Licht anknipsen. Dankbar sein für weitere 8 Minuten Ruhen, ein sauberes und warmes Bett, für Gesundheit, Frieden und Freiheit. Gedanken einfach kommen und fließen lassen. Es genießen, sie einfach wieder vergessen zu dürfen. Dankbar sein, lieben zu dürfen und geliebt zu werden. Einen dieser geliebten Menschen neben sich zu haben, seinen Atem zu hören, die Hand auf ihn zu legen, sich vor dem Aufstehen noch einmal ankuscheln zu dürfen.

Zusammen

Es duftet aus dem Haus köstlich nach Kaffee, dann wieder nach Rouladen und Rotkohl. Gespräche, die ab und zu auch von einem Lachen begleitet werden, wehen durch den Garten. Die elektrische Heckenschere ist unermüdlich im Einsatz und zerreißt mit ihrem nervtötenden Lärm den sonnigen Tag. Rauchpausen werden eingelegt, wo die beiden sich zusammensetzen und Kaffee trinken. Wenn er dann von „Püppchen“ spricht, wird seine sonst raue und laute Stimme ganz sanft. Seine blassen, zusammengekniffenen Augen, die eine undefinierbare Farbe haben, schauen dabei in eine leere Ferne. Wenn er von Püppchen spricht, spürt man den weichen, zärtlichen Kern, der hinter einer vernarbten und harten Schale steckt. Er ist ein alter Seemann, brummig und eigen, der gerne seinen Zorn in die Welt donnert.

Er hat seine Püppchen aufopfernd gepflegt, bis sie nach langer und elender Krankheit gestorben ist. Er hat alles für sie getan was er konnte, ihr alles ermöglicht, was in seiner Macht stand. Er ist umgezogen mit ihr, in eine Wohnung im Erdgeschoss, damit sie es besser hatte, aus dem Fenster ins Grüne schauen konnte und er sie nicht mehr die Treppen hochtragen musste. Er hätte ihr doch dabei weh getan. Aber es hätte alles nichts genützt, alles nichts genützt. Dabei hätte sie sich doch schon wieder ein wenig erholt. Aber alles war umsonst. Hätte er sie denn sterben lassen sollen damals, ermorden? Hätte er die Entscheidung treffen sollen, sie nicht an Schläuche zu legen?  Das konnte er nicht! Das konnte niemand von ihm verlangen, als ihn damals der Arzt gefragt hatte, was sie tun sollen. So hat er sie zwei Jahre gepflegt, keinen an sie herangelassen. Sie hätten ihr doch nur weh getan und wussten nicht, was ihr gut tut. Wie sie sie schon im Krankenhaus behandelt haben, das war das Letzte! Dort wäre sie doch gestorben!

Er ist verbittert, das Lachen fällt ihm sehr schwer. Er versucht, so viel wie möglich zu arbeiten, obwohl er es nicht braucht, das Geld. Er ist ein geschickter Handwerker und kann eigentlich alles, was in Haus und Garten so anfällt. Er hat noch viel Kraft, der alte Seebär, der seit seinem 13. Lebensjahr zur See gefahren ist und seine Püppchen in ihrem gemeinsamen Nest behütet hat. 52 Jahre lang.

Die alte Dame, mit der er gerade eine Zigarette raucht und Kaffee trinkt, lebt alleine … weil sie es so will. Sie will ihre Eigenständigkeit erhalten, so lange es nur irgendwie geht. Auch wenn sie manchmal an ihren Schmerzen verzweifelt. Einsam fühlt sie sich nicht, aber oft allein. Dabei hat sie so gerne Gesellschaft, viele Menschen um ihren Tisch herum. So wie früher, als alle noch zu ihr kamen. Das ist leider so viel weniger geworden. Warum soll sie noch großartig kochen, wenn es niemanden gibt, der mit ihr isst. Wenn die Menschen nicht mehr um ihren Tisch sitzen und bei einem guten Essen viele Stunden bei ihr verbringen? Deswegen tut sie es kaum noch, was ihr aber auch fehlt.

Sie liebt ihren großen Garten, der für sie eine der Quellen ihres Glücklichseins ist. Sie liebt die vielen Vögel, die Spatzen, Amseln, Meisen und Schwalben, die ihr täglich Gesellschaft leisten. Die Vögel haben eine große Wasserschale, die immer gefüllt ist und auch im Sommer aufgeschnittene Äpfel und Vogelfutter. Doch sie kann den Garten nicht mehr ganz alleine bewältigen.

Die Gesellschaft des anderen für einen Tag tut ihnen beiden gut. Sie hat für jemanden etwas zu essen gemacht, er findet Linderung für seine Trauer bei der Gartenarbeit. Sie hat Unterstützung bei der Gartenpflege, für ihn wird etwas Leckeres gekocht. Sie hat Gesellschaft, er auch. Er hat jemanden zu reden, sie hört ihm zu oder tut zu mindestens so. Er will arbeiten, sie möchte, dass er Pausen macht. Sie streiten sich, als es ans Bezahlen seiner guten Arbeit geht. Er berechnet seine Stunden ihrer Meinung nach zu knapp. Sie möchte ihn großzügig entlohnen. Sie tätschelt dabei seine bärtige Wange und er muss gehorchen. Schließlich ist sie drei Jahre älter als er. Er gehorcht.

Sie haben sich erneut verabredet. Im Frühjahr wird er ihr wieder im Garten helfen.

Wassertropfen

Mit dem Finger streicht das Mädchen an dem weichen hellgrauen PVC-Belag entlang, der über ihr die Decke ihrer Koje auskleidet. Sie liegt noch in ihren Schlafsack eingemummelt, der von außen klamm und kalt ist. Neben ihr schläft ihr Bruder. Durch ein kleines Bullauge über ihnen schaut das Tageslicht herein. Es schaukelt leicht, draußen gluckert das Wasser an der Bootswand. Der Wind erzeugt ein helles, metallisches und regelmäßiges Klicken, Klingeln und Schlagen an den Masten. Sie mag diese Geräusche.

An der Verkleidung hängen Wassertropfen, die beim Berühren auf ihr Gesicht und ihre Haare fallen. Das kitzelt. Langsam fährt sie mit dem Finger weiter in Richtung Bruder. Die Tropfen fallen auf der ganzen Strecke. Nun treffen sie ihren Bruder, was sie zum Lachen bringt. Sie zieht über ihm Kreise. Es tropft. Er wacht auf, erschreckt sich natürlich und protestiert. Sie gackert vor Freude und wieder mal ist die herrlichste Geschwisterkabbelei in Gange.

NO – ON

Auf dem Boden liegt ein großes Blatt Papier vom Flipchart. Es  entspricht in etwa dem Format DIN A1. Die kulturell und sprachlich sehr gemischte Lerngruppe steht aufgeteilt neben den beiden Breitseiten des Papierbogens. Noch ist er von der unbeschrifteten Rückseite zu sehen. Es wird gescherzt, was jetzt wohl passieren wird, die Spannung auf das Kommende ist zu spüren.

Der Bogen wird umgedreht. Darauf steht mit großer Druckschrift geschrieben:

NO – 9

Oder ist es:

6 – ON

Was ist die Wahrheit? Was stimmt? Was ist richtig? Ein Schüler sagt, seine Gruppe hätte recht, denn von der anderen Seite betrachtet, würde es kein „N“ sein. Es wäre falsch herum und man könne das Wort nicht lesen. Eine laute und erregte Diskussion entsteht über das, was die Schüler sehen und dabei empfinden.

Die Schüler werden nun eingeladen, die Seiten zu wechseln. Das Erstaunen über die unterschiedliche Wahrnehmung und Interpretation dessen, was gesehen wird und gesagt wurde, steht ihnen ins Gesicht geschrieben. Die heutigen Gespräche über die unterschiedlichen Eigenschaften und Einstellungen der Menschen verläuft heute mit viel mehr Respekt, Akzeptanz und Wohlwollen.  

Zahlen, Daten, Fakten

21 Menschen, 8 Nationalitäten.

Von: 13 bis: 51 Jahre alt.

Von: Analphabet bis vor drei Jahren und die Muttersprache weder schreiben noch lesen können, dafür aber in Deutsch alphabetisiert sein

Über: nie eine Schule besucht

Bis zu: studiert mit Abschluss und lange Jahre gearbeitet.

Ihre Deutschkenntnisse von: Seit vier Monaten

Bis: drei Jahre schon Deutsch lernen.

Ihre Charaktere von: Recht selbstbewusst und immer zu Scherzen und Neckereien aufgelegt,                     

Über: sehr freundlich und still

Bis zu: schweißgebadet am ganzen Körper, wenn man sie anspricht.                         

Von: Sehr offen gegenüber den menschlichen Unterschieden und Eigenschaften

Bis zu: nur das, was ich gelernt habe, ist doch eigentlich richtig, oder?

Von: Religion praktizierend, am Freitagsgebet teilnehmend und Kopftuch tragend

Über: natürlich esse ich Schweinefleisch, trinke Alkohol, trage kurze Röcke und habe einen Freund

Bis zu: Religion ist mir vollkommen egal.

Ihr Gesichtsausdruck:

Wenig verstehen und ausdrücken zu können, gibt allen Menschen den gleichen fragenden Blick. Es ist spannend, wie sich der Ausdruck in ihren Gesichtern ändert, wenn sie  ihre Muttersprache sprechen, alles verstehen und ausdrücken können.

Alle zusammen sind eine lernbereite, fröhliche, immer lachende, ständig lärmende, sich gegenseitig unterstützende und respektierende, überwiegend hilfsbereite und mitfühlende, ja freundschaftlich gesinnte Lerngruppe. Alle wollen gemeinsam eins erreichen: Deutsch lernen, um arbeiten und für sich selbst verantwortlich sein zu können und in Frieden und in Freiheit leben.

Die Tante

Ein braunes Tablett aus Kunststoff, darauf eine kleine weiße Teekanne, ein Frühstücksteller, eine Tasse mit Untertasse und Teelöffel, ein Messer. Das Tablett steht jeden Abend vorbereitet in der alten Gutsküche auf der Anrichte. Morgens, bevor das Haus erwacht, macht sie sich mit dem Tauchsieder Wasser heiß, gießt es auf Teebeutel, deren Schildchen an weißem Faden aus der Kanne  heraushängen. Sie gibt eine Zitronenscheibe in die Teetasse, bestreicht eine oder zwei Scheiben Roggenfeinbrot – das mit der glänzenden Brotrinde – mit Butter und Konfitüre. Außer ihr ist noch keiner aufgestanden.

Dann nimmt sie das Tablett, geht die breite, mit rotem, dickem Teppich belegte Treppe hoch. Sie setzt sich auf eine der obersten Stufen, genau vor das Schlafzimmer ihrer Mutter, um zu frühstücken. Alleine. Die Mutter schläft noch. Sie ist das jüngste von fünf Mädchen und die letzte, die noch Zuhause wohnt. Sie geht ja auch noch zur Schule. Ihre Mutter war nie die warmherzigste zu ihnen. Eher war sie die Grande Dame, die zwar fünf Töchtern das Leben geschenkt hatte, sie aber nie groß bemuttert hat. Irgendwie waren die Mädchen durch die vielen Menschen, die immer im Haus waren, betreut worden. Kinderschwestern, Dienstmädchen, vieleTanten, Kriegsflüchtlinge, andere Verwandte, die bei ihnen Zuflucht und Nahrung gefunden hatten in harten Zeiten. Und sie war die letzte, das Nesthäkchen aus der Nachkriegszeit. Und alleine, denn die vielen Menschen waren nach dem Krieg wieder weg, das Hauspersonal verringert worden. Ihre kleine Nichte, die auch ihre kleine Schwester hätte sein können, stand dann, wenn sie bei den Großeltern zu Besuch war, auch auf und setzte sich im Schlafanzug und mit kalten Füßchen neben ihre Tante, zu der sie bewundernd aufschaute. Manchmal biss sie von ihrem Frühstücksbrot ab und trank einen Schluck heißen Tee. Dann musste sich die Tante beeilen, der Schulbus kam ins Dorf, um die wenigen Schüler einzusammeln.

Das kleine Mädchen, es spürte die große Einsamkeit, die ihre Tante in diesem großen Haus umgab.