Betörend ist er, verführerisch. Unverkennbar. Er will einen zugreifen lassen, mehr, als man es eigentlich möchte, denn, zu viel ist auch nicht gut. Aber, bei jedem Vorbeigehen wird man von ihm eingefangen, umhüllt. Aus der Wildnis kommen, gut gereift, ist er um Größenordnungen intensiver, köstlicher, kraftvoller, als aus geordneten Verhältnissen. Wie kann man ihm widerstehen? Den Raum verlassen? Es ist die einzige Möglichkeit. Sogar beim Essen, beim Arbeiten, bei der Verrichtung alltäglicher Dinge, begleitet er einen. Möchte man das ständig haben oder wird er dann alltäglich, normal, unbedeutend? Die Nase möchte man ständig reinhalten, sich sattriechen, genießen.

Die verschiedenen Sorten Äpfel, die von einem Baum am Wegesrand gepflückt wurden und nun in einer Schale auf dem Küchentisch liegen, verbreiten einen Duft, den man von ihren gezüchteten Brüdern und Schwestern nicht kennt.

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