Das Flugzeug aus München landet mit einer halben Stunde Verspätung. Entsprechend spät geht es auch wieder zurück.

Beim Arzt ist die Wartezeit dieses Mal besonders lang. Zeitschriften liegen aus – eine Gelegenheit, sie zu lesen.

Der Akku vom Laptop ist leer, das Kabel vergessen. Eigentlich war geplant, das Wochenende am nächsten Projekt zu arbeiten.

Die Freundin, mit der man sich verabredet hat, hat Verspätung. Sie ruft nicht an und ist nicht erreichbar.

Der Reifenwechsel am Auto dauert länger als geplant. Im Büro gibt es aber einen Kaffeeautomaten.

Der Zug hat wegen eines Oberleitungsschadens so viel Verspätung, dass der Anschluss nicht mehr erreicht wird und der nächste Zug genommen werden muss.

Stau auf der Autobahn, es geht nur schrittweise voran. Das Navi fragt: „Soll in den zu-Fuß-Modus umgeschaltet werden?“

Was bringt es, sich darüber aufzuregen. Es ändert nichts an der Situation. Lieber die geschenkte Zeit genießen.

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